Aktuelles
Aus ihrer Kindheit werden sich viele noch an Zirkusbesuche erinnern. Es war immer etwas ganz Besonderes, wenn die Familie eine Vorstellung besuchte. Heutzutage gibt es so viele Möglichkeiten für Freizeitveranstaltungen, dass die Wahl schwerfällt.
Zum Glück haben die traditionellen Zirkusse an Bedeutung verloren, denn wer möchte heutzutage noch Tiger, Löwen oder gar Elefanten in winzigsten Unterkünften eingesperrt wissen, um dem zahlenden Publikum dann ihre erzwungenen Mätzchen vorführen zu müssen.
Die Rumpelpfoten waren zu Besuch - wie immer größte Wiedersehensfreude für uns.
Da ist doch eine tolle Mannschaft beieinander, nicht wahr?
Die Rumpelpfötchen kamen allerdings nicht ohne Grund. Sie hatten Hunde aus schlechter Haltung übernommen und brachten sie nun zu uns. Wir bereiten sie derzeit auf die Vermittlung vor, so dass sie in einer tierlieben Familie ihre Kindheitserlebnisse schnell vergessen können.
Danke für Euer schnelles Handeln!
Am Mittwoch fuhr eine Mitarbeiterin mit einem großen Transporter voller Tiere nach Berlin-Hennickendorf zu Frau Dr. Höfer.
Da die Menge an Tieren nicht so "nebenbei mal" zu operieren ist, erhielten wir einen Termin an ihrem freien Tag.
Es ging vom Tierheim wieder vor dem Morgengrauen los. Während das "Praxisbewacher-Team" noch geruhsam im Körbchen schlief, zückten Frau Dr. und ihre Mitarbeiterinnen schon das Skalpell.
Während ein Team kastrierte, kümmerte sich das andere OP-Team um die Zahnsanierung. Alle Hunde und Katzen, die wir dabei hatten - es waren an die 20 Tiere - wurden kastriert, kontrolliert und erhielten bei Bedarf eine Zahnsanierung.
So gern wir diese wunderbare Futterspende von Familie S. entgegengenommen haben, so traurig war leider der Anlass.
Hintergrund ist nämlich ihre Geschäftsauflösung.
Als Einzelhändler hat man es eh schwer genug. In seinem eigenen kleinen Geschäft steht man sich nicht selten mehr als 40 Stunden die Beine in den Bauch und viele kleine Unternehmer können von Mindestlohn für sich selbst nur träumen. Und wenn es dann trotz allen persönlichen Einsatzes nicht reicht und man schließen muss, ist das einfach bitter.
Einige Tierfreunde erinnern sich bestimmt noch an das verwilderte Hunderudel aus Mecklenburg-Vorpommern.
Sie lebten auf einem sehr großen offenen Grundstück, erhielten wahrscheinlich etwas Futter, aber keine tierärztliche Versorgung und waren auch nicht kastriert. So vermehrten sie sich seit Generationen in unkontrollierter Inzucht.
Bisher haben wir in unserem Tierheim nur die Kaninchenböckchen kastriert. Uns war nicht klar, dass so viele Häsinnen ständig unter Schmerzen leiden.
Der Artikel des Tierarztes Dr. Rückert schreckte uns auf. Ab sofort werden deshalb auch alle weiblichen Tiere bei uns kastriert.
Bitte, liebe Halter von Kaninchen-Damen, handeln Sie auch!
Tierarzt Rückert: Die Kastration des weiblichen Kaninchens: Meist dringend nötig!




