Aktuelles
Unsere Katzen kommen - zumindest auf der Webseite - immer viel zu kurz. Das mag daran liegen, dass der Fotograf, als typischer Hundehalter, bei den Katzen immer einen Fluchtreflex auslöst, wenn er mit Kamera und großem Objektiv in die Katzenräume kommt. Da kann man mitunter gar nicht so schnell gucken, wie ein Stubentiger nach dem anderen durch die Katzenklappen flüchtet.
Wer nicht nach draußen flüchten will, versteckt sich hinter einem der zahlreichen Kratzbäume, Körbe etc.
Doch manchmal hilft alles nichts, da werden einfach Fotos gemacht, ob Herr oder Frau Stubentiger möchte oder nicht - schließlich gibt es ja Menschen, die vorab schon mal schauen möchten, was da Hübsches im Tierheim auf sie wartet.
Dafür gibt es verschiedene Möglichkeiten. Eine ist auf den folgenden Fotos zu sehen:
Man packt Familienmitglieder und Freunde ein, alle Hunde obendrauf und dann fährt man nach Verlorenwaser.
Im Tierheim leiht man sich ein paar weitere Hunde aus und dann geht es los, die Umgebung zu erkunden. Abends vermelden die Glückshormone Höchststände.
Aufgenommen hatten wir die beiden Kätzinnen eigentlich zur Kastration. Doch sie waren schon so hochtragend, dass wir nicht zu grob sein wollten - um es vorsichtig auszudrücken - und die Jungen kommen ließen.
Die dunklere dreifarbige Katze ist die Mutter der großen Grautigerkatze. Diese bekam als erste ihre Babys. Sie haben die Äuglein bereits geöffnet.
Die Glückskatze hat inzwischen ebenfalls ihre Kitten bekommen.
Obwohl wir sie auf getrennten Plätzen untergebracht hatten, sind sie von allein immer wieder zusammengezogen. Die dreifarbige Mama half ihrer Grautigertochter intensiv bei der Pflege der Jungen, während sie auf die Geburt ihrer eigenen Kinder wartete. Seitdem diese nun auch da sind, kümmern sich beide Mütter gemeinsam um alle Neugeborenen, wie man sieht.
Unsere Tierpflegerinnen achten darauf, dass die jüngeren und damit kleineren Katzen auch genug abbekommen. Aber die beiden Mütter sind so fürsorglich, dass es eine wahre Freude ist.
Am kommenden Samstag (12.05.) ist es soweit: unser Tierheim soll wieder verschönert werden. Um 10 Uhr kann's losgehen - aber wie immer sind Langschläfer auch später willkommen.
Helfende Hände in jeder Größe können je nach Lust und praktischen Fähigkeiten zur Harke, dem Spaten oder der Hundeleine greifen.
Ein Tierfreund bringt eine "Gulaschkanone" mit. Getränke stehen auch bereit. Natürlich darf aber auch jeder selbst wieder etwas beisteuern.
Nach den Erfahrungen der letzten Jahre sind wir sicher: es wird wieder großen Spaß machen!
Hier Eindrücke vom vorigen Jahr: Ein Super-Tag!
"Dieses Tierheim hat einen sehr schlechten Ruf!"
Welches Tierheim gemeint ist, fragen Sie?
Gegenfrage: Welches nicht? Kennen Sie eins, das einen guten Ruf hat? Wir nicht. Oder es existiert noch nicht allzu lange.
Es gibt eine Reihe von Möglichkeiten, sich als Tierheim den eigenen Ruf zu ruinieren. Zwei Hauptmethoden möchten wir heute vorstellen:
Der Zukunftstag findet jedes Jahr deutschlandweit statt.
Schülerinnen und Schüler nutzen ihn, um Einblicke in das Berufsleben zu gewinnen.
In unserem Tierheim begrüßten wir Laurin und Oskar. Sie arbeiteten gemeinsam mit unseren Tierpflegern und lernten viele Arbeiten kennen, die zum Beruf eines Tierpflegers gehören.
Natürlich war das Säubern der Gehege und Anlagen ebenso Teil des Programms wie die Fütterung der Tiere.
Wir unterhalten eine große Vogelfütterungsanlage. Da die natürlichen Nahrungsangebote für unsere Vögel in den letzten Jahren immer mehr abgenommen haben, füttern wir das ganze Jahr hindurch. So musste die Anlage gereinigt und alles neu bestückt werden.
Als wir Don aufnahmen, war er etwas moppelig, aber ansonsten für sein Alter (geb. ca. 2010) völlig ok.
Nach ein paar Tagen begann er zu humpeln. Unsere Tierärztin vermutete einen Kreuzbandriss, wollte es aber beim Spezialisten abgeklärt haben.
Also fuhr Don mit zum Chirurgen nach Berlin. Dieser stellte Knochenkrebs im Kniegelenk und Schenkel fest. Die einzige vernünftige Behandlungsmöglichkeit bestand in der Amputation des Beines.
Waldo, Felicia und Don hatten Auffälligkeiten beim Laufen.
Unsere Tierärztin überweist bei nicht eindeutigen Befunden immer zum Tier-Facharzt, um Diagnosen prüfen zu lassen und ggfls. dann auch zur Operation.
Eine Tierpflegerin fuhr also mit den Dreien zu Dr. Köhle nach Berlin.
Waldo hatte Glück: bei ihm gibt es nichts Krankhaftes.



